Schlagwort-Archive: Cerviden

Was der Damwildjäger wissen sollte – Bevor es ans Jagen geht

Wer nur gelegentlich auf Damwild jagt, zum Ansitz auf Kahlwild,  junge Hirsche oder gar auf den Brunftschaufler eingeladen wird, sollte nicht nur dem zu erwartenden Jagderlebnis entgegenfiebern – sich eine Verbundenheit zum Wild schaffen, gehört dazu, bevor es ans Jagen geht.

Sehr unterschiedlich sind die jagdlichen Zielsetzungen beim Damwild, je nach Wildbestand und Struktur des Reviers. Der Feldjäger, in dessen Revier sporadisch Damwild als Wechselwild auftaucht, denkt an den interessanten Abschusshirsch im Was der Damwildjäger wissen sollte – Bevor es ans Jagen geht weiterlesen

Wasserengpass – gezielte Hege bei Wassermangel

Die meisten Wildtierarten haben gegenüber Wassermangel eine außerordentlich geringe Toleranz. Während der Sommerperiode kann es besonders in Gebieten mit intensivem Ackerbau zu größeren Engpässen in der Wasserversorgung kommen. Hier sind gezielte Hegemaßnahmen durch den Jäger unerlässlich.

Leben ist ohne Wasser nicht möglich Verliert der Organismus der meisten Tiere nur etwa mehr als ein Zehntel seines normalen Wassergehaltes, so bedeutet das für sie in der Regel den Tod. Wasserengpass – gezielte Hege bei Wassermangel weiterlesen

heiße Tage, schwüle Nächte

Hitze, Schwüle, Platzregen, Wind und andere Wettererscheinungen bestimmen ganz wesentlich das Verhalten des Wildes in der sommerliche Jahreszeit und somit auch den Erfolg des Jägers. Aber die Mutter jeder Regel ist die Ausnahme, es gibt keine Verbindlichkeit. Trotzdem lohnen sich ein paar Gedanken über das Zusammenspiel von Wetter und Wildverhalten.

Das Verhalten des Wildes wird keineswegs nur vom Wetter bestimmt. Bei fast allen Arten unter liegt die Bewegungsaktivität (und damit ihre Sichtbarkeit) im Jahreslauf mehr oder weniger großen Schwankungen. So nimmt beispielsweise die Sexualität Einfluss auf das Verhalten, bei den Cerviden spielt das Geweihwachstum eine nicht unwesentliche Rolle und natürlich auch die vom Menschen dominierte Umwelt. Alle diese Faktoren können den Einfluss des Wetters überlagern, und die Ausnahmen machen den Rest zur Regel! heiße Tage, schwüle Nächte weiterlesen

Immer die Knopfspießer

Um dem Geheimnis des Knopfbockproblems auf die Spur zu kommen, muss zunächst ein Blick auf die biologische Evolution und auf die genetischen Zusammen hänge geworfen werden. Biologische Evolution Entwicklung und Aufspaltung von Arten im Laufe der Zeit fußt auf dem Ursache-Wirkung-Prinzip. Es werden möglichst viele Nachkommen erzeugt von denen sich diejenigen bevorzugt fort pflanzen, die am besten an die jeweiligen Umweltgegebenheiten Immer die Knopfspießer weiterlesen

Lebensraum / Lebensweise vom Rehwild

Rehwild ist in Mitteleuropa der häufigste und gleichzeitig kleinste Vertreter der Hirsche, das Vorkommen in Deutschland ist von der Küste bis ins Gebirge praktisch überall

Rehwild
Rehwild

Rehwild ist ein Kulturfolger und passt sich dem Lebensraum an. Ein Sprung ist eine Ansammlung von Rehen. Wintersprung ist eine beliebig große Rehgruppe als Notgemeinschaft vor Feinden.

Wildschäden durch das Rehwild sind Fegeschäden und Verbissschäden. Lebensraum / Lebensweise vom Rehwild weiterlesen