Schlagwort-Archive: Reviertätigkeit

Die Reviertätigkeiten im September



  • Auf Wildunfall-Schwerpunkte achten
  • In Damwildrevieren Schirme an den Brunftplätzen verblenden
  • Wildschadensverhütung im Mais
  • Salzlecken kontrollieren, evtl. neu beschicken
  • Eicheln und Kastanien einlagern
  • Stände für die Jagden vorbereiten
  • Luderplätze beschicken
  • Fangjagd vorbereiten
  • Hasen zählen, Jagden planen und Einladungen verschicken
  • Dachse intensiv bejagen
  • Enten ankirren und bejagen
  • Frischlinge im Wald und auf den Maisstoppeln bejagen
  • Krähen und Elstern bejagen
  • Hirsche verhören und Brunft erleben

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Die Reviertätigkeiten im Juni

  • Salzlecken beschicken
  • Wildwiesen je nach Größe parzellenweise mähen oder
    mulchen
  • Winterwildäcker bestellen
  • Suhlen sauber halten, evtl. Wasser auffüllen
  • Frühjahrs-Pflanzungen freimähen
  • Hafer- und Weizenschläge kontrollieren (beginnende
    Milchreife)
  • Kunstbaue anlegen
  • Fangplätze für den Winter jetzt schon vorbereiten
  • Kitze markieren und retten
  • Öffentlichkeitsarbeit: Für Ruhe im Revier sorgen (Aufzuchtzeit)
  • Auf Wildschadensflächen Frischlinge bejagen
  • (Jung-)Füchse auf frisch gemähten Wiesen bejagen
  • Weiterhin schwache Jährlingsböcke bejagen

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Die Reviertätigkeit im Juli

  • Winterwildäcker bestellen
  • Wildwiesen mulchen
  • Landwirte für den Anbau von Zwischenfrüchten gewinnen
  • Ruhe halten in den Feisthirschrevieren
  • Besonders Hafer- und Weizenschläge auf Wildschäden kontrollieren
  • Maisschläge gegebenenfalls zäunen
  • Gegebenenfalls Suhlen wässern
  • Mit den Hunden arbeiten, insbesondere im und am Wasser
  • Luderplätze für Krähen beschicken
  • Kunstbaue anlegen
  • Dachsbaue schon mal kontrollieren
  • Auf Fangplätzen kirren
  • Sommerfüchse auf Stoppelfeldern und gemähten Wiesen
    intensiv bejagen
  • Hochsitze freischneiden
  • Schirme für die Blattzeit aufstellen
  • Blattjagd

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Wildkaninchen

Wildkaninchen

wurden erst im 18. und 19. Jahrhundert in unseren Wildbahnen heimisch. Aus ihrer Urheimat, Nordafrika und Spanien, kamen sie aber schon im 12. Jahrhundert in Klöster und Burggärten. In den so genannten Königleigärten wurden Kaninchen als Spieltiere gehalten. Aus diesen Gehegehaltungen entwichen sie sich dann in die freie Wildbahn und wurden in Deutschland fast überall heimisch. Durch Einbürgerungen und Massenvermehrungen in überseeischen Ländern (z.B. Australien, Neuseeland) kam es zu schwerwiegenden ökologischen und wirtschaftlichen Schäden. Das Kaninchen wurde in großen Teilen dieser Länder zur Landplage. Die starke Wildkaninchen weiterlesen