Schlagwort-Archive: Raubzeug

heiße Tage, schwüle Nächte

Hitze, Schwüle, Platzregen, Wind und andere Wettererscheinungen bestimmen ganz wesentlich das Verhalten des Wildes in der sommerliche Jahreszeit und somit auch den Erfolg des Jägers. Aber die Mutter jeder Regel ist die Ausnahme, es gibt keine Verbindlichkeit. Trotzdem lohnen sich ein paar Gedanken über das Zusammenspiel von Wetter und Wildverhalten.

Das Verhalten des Wildes wird keineswegs nur vom Wetter bestimmt. Bei fast allen Arten unter liegt die Bewegungsaktivität (und damit ihre Sichtbarkeit) im Jahreslauf mehr oder weniger großen Schwankungen. So nimmt beispielsweise die Sexualität Einfluss auf das Verhalten, bei den Cerviden spielt das Geweihwachstum eine nicht unwesentliche Rolle und natürlich auch die vom Menschen dominierte Umwelt. Alle diese Faktoren können den Einfluss des Wetters überlagern, und die Ausnahmen machen den Rest zur Regel! heiße Tage, schwüle Nächte weiterlesen

Einteilung der jagbaren Tierarten

Wildtieren,die dem Bundesjagdgesetz unterliegen, werden unterschieden in:

  • ganzjährig geschont , z.B. Fischotter Kolkrabe, Graureiher
  • zeitweilig geschontes Wild z.B. Hase, Rotwild, Tauben
  • und in Wild ohne Schonzeit, d.h. ganzjährig bejagbar außerhalb der gesetzlichen Brut- und Setzzeit, z.B. Fuchs, Dachs, Kaninchen, Schwarzwild

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Weidmannssprache im Wandel

Die Sprache der Jäger bewahrt viele, ehemals in den deutschen Dialekten und Mundarten beheimateten Begriffe und Wendungen vor dem vergessen. Vom Mittelalter an wurden sie teils in ihrer ursprünglichen Form und mit demselben Bedeutungsinhalt, teils mit anderem Sinngehalt in den jägersprachlichen Wortschatz übernommen. Zu verstehen ist darunter der Teil der Jägersprache, der das Wild und sein Verhalten betrifft und sich unabhängig von der als so genannte Standessprache der Berufsjägerei entwickelte, zum Beispiel Tier, Tritt, Zeichen, wechseln, Treiben. Weidmannssprache im Wandel weiterlesen

Fallenjagd auf dem Marderhund

Er mag alles, besonders Süßes

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Die Fragmentation und intensive Nutzung unserer Kulturlandschaft führte zu einer enormen Verschlechterung der Lebensbedingungen vieler Niederwildarten und bodenbrütender Vögel. In dieser Problemsituation kommt der Einfluss von Prädatoren doppelt negativ zum Tragen, zumal durch die Tollwutimmunisierung insbesondere die Fuchsbesätze eines natürlichen Regulativs beraubt in den letzten Jahrzehnten um ein Vielfaches angestiegen sind. Fallenjagd auf dem Marderhund weiterlesen