Schlagwort-Archive: Gamswild

Gamswild – Ansprechmerkmale im Winterhaar

Gamswild ansprechen ist selbst für den erfahrenen Bergjäger keine leichte Sache. Erfahrung gepaart mit treffsicherem Gespür gehört dazu. Um dem Unerfahrenen im Ansprechen des Gamswildes eine Hilfe in die Hand zu geben, haben wir die charakteristische Altersmerkmale einzelner Altersstufen von Gamswild im Winterhaar dargestellt. Gamswild – Ansprechmerkmale im Winterhaar weiterlesen

Weidmannssprache im Wandel

Die Sprache der Jäger bewahrt viele, ehemals in den deutschen Dialekten und Mundarten beheimateten Begriffe und Wendungen vor dem vergessen. Vom Mittelalter an wurden sie teils in ihrer ursprünglichen Form und mit demselben Bedeutungsinhalt, teils mit anderem Sinngehalt in den jägersprachlichen Wortschatz übernommen. Zu verstehen ist darunter der Teil der Jägersprache, der das Wild und sein Verhalten betrifft und sich unabhängig von der als so genannte Standessprache der Berufsjägerei entwickelte, zum Beispiel Tier, Tritt, Zeichen, wechseln, Treiben. Weidmannssprache im Wandel weiterlesen

Sau- und Hirschbärte rupfen und binden

Obwohl der Gamsbart, auch Wachler genannt, der bekannteste aller Bärte ist, lässt sich auch aus den Haaren von Sau und Hirsch ein prächtiger Hutschmuck binden.

Gamsbart

Das kurze Sommerbarthaar der Gams ist als schmaler Aalstrich vom

Nacken bis zum Wedel erkennbar. Es unterliegt nicht wie die anderen Haare dem Herbsthaarwechsel, sondern wächst zum begehrten Winterbart bis Ende Dezember weiter. Ge

Saubart (ohne Hülse)
Saubart (ohne Hülse)

rade in dieser Zeit, in der die Haare am längsten sind, ist es auch besonders schwierig, die Bartgams im verschneiten Hochgebirge zu bejagen. Das Haarkleid besteht aus wolligem Unterhaar und Deckhaaren; die letzteren unterteilt man in Grannen- und Leithaare. Die Leithaare, die länger als die Grannenhaare sind, werden für den ,,Gamsbart“ benötigt. Die meist weißen Spitzen der Leithaare bezeichnet man als ,,Reif“. Sau- und Hirschbärte rupfen und binden weiterlesen