Schlagwort-Archive: Boviden

Muffelwidder, wie alt?

Muffelwild: Ansprechen und Bejagen

Muffelwidder leben in Rudeln, junge und mittelalte in größeren, alte in kleinen Gruppen – zu zweit oder zu dritt- oder zu bestimmten Zeiten allein. Für einen altersklassengerechten Abschuss nach Zahl und Wahl reicht das Wissen um die Rudelzusammensetzung nicht aus, da die Bandbreite der Alterklassen in den Rudeln und die Qualität der Stücke groß sein kann. Mitunter variiert die Schlauchlänge mittelalter Widder innerhalb einer Population so stark, dass ein fünfjähriger Widder die eines Neunjährigen zeigt; andere Merkmale außer Acht gelassen. Da die Schneckenentwicklungen innerhalb einer Population recht unterschiedlich verlaufen, von der ,,Norm“ abweichen können, ist es wichtig, den ,,Stand“ der Schneckenlänge für das Alter des Widders richtig einzuschätzen das verlangt genaues und vergleichendes Beobachten. Die charakteristische Schneckenentwicklung beginnt beim Jährling. Die Schlauchlänge und der Umfang nehmen bis zum vierten Jahr stark zu, danach nur noch geringfügig. Muffelwidder, wie alt? weiterlesen

Gamswild – Ansprechmerkmale im Winterhaar

Gamswild ansprechen ist selbst für den erfahrenen Bergjäger keine leichte Sache. Erfahrung gepaart mit treffsicherem Gespür gehört dazu. Um dem Unerfahrenen im Ansprechen des Gamswildes eine Hilfe in die Hand zu geben, haben wir die charakteristische Altersmerkmale einzelner Altersstufen von Gamswild im Winterhaar dargestellt. Gamswild – Ansprechmerkmale im Winterhaar weiterlesen

Sau- und Hirschbärte rupfen und binden

Obwohl der Gamsbart, auch Wachler genannt, der bekannteste aller Bärte ist, lässt sich auch aus den Haaren von Sau und Hirsch ein prächtiger Hutschmuck binden.

Gamsbart

Das kurze Sommerbarthaar der Gams ist als schmaler Aalstrich vom

Nacken bis zum Wedel erkennbar. Es unterliegt nicht wie die anderen Haare dem Herbsthaarwechsel, sondern wächst zum begehrten Winterbart bis Ende Dezember weiter. Ge

Saubart (ohne Hülse)
Saubart (ohne Hülse)

rade in dieser Zeit, in der die Haare am längsten sind, ist es auch besonders schwierig, die Bartgams im verschneiten Hochgebirge zu bejagen. Das Haarkleid besteht aus wolligem Unterhaar und Deckhaaren; die letzteren unterteilt man in Grannen- und Leithaare. Die Leithaare, die länger als die Grannenhaare sind, werden für den ,,Gamsbart“ benötigt. Die meist weißen Spitzen der Leithaare bezeichnet man als ,,Reif“. Sau- und Hirschbärte rupfen und binden weiterlesen

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