Jagdscheinprüfung – Fragen zum Waschbär

Zu welcher Familie gehört der Waschbär? Welches sind bevorzugte Lebensräume des Waschbären? Wie setzt sich die Nahrung des Waschbären im Wesentlichen zusammen und Sie sehen im Revier in der Dämmerung ein etwa fuchsgroßes Tier. Auffällig ist die kräftig hell-dunkel gefärbte Gesichtsmaske, der geringelte Schwanz und die hell geränderten, über das Fell hinausragenden Ohren. Wie würden Sie das Tier ansprechen?

Viele Fragen, testen Sie Ihren Wissensstand!

Viel Erfolg!

Prüfungsfach Wildbiologie Waschbär

Bestenliste: Wildbiologie Waschbär

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Nachweis im Revier

  • Die höchsten Aktivitäten des Waschbären liegen in der Dämmerung bzw. in der Nacht. Dadurch sind Sichtbeobachtungen relativ selten
  • In der Nähe von Gewässern sind die meisten Spuren zu finden
  • Als ein Kleinbär hat er die typische Spur eines Sohlengängers zu erkennen
  • Die langen Zehen mit den Nägeln sind deutlich in der Spur die Zehen sind
  • Der Vorderfußabdruck ist 6-7 cm lang und fast ebenso breit, gespreizt und 6-7 cm breit der Hinterpfoten ist größer 8-9 cm lang
  • Die Zehen sind geschlossen Auffällig ist vor allem im Herbst der Schrank Abweichung der einzelnen Tritte der Körpermittellinie) des Spurbildes.
  • Die Losung ähnelt der des Fuchses. Im Sommer und Herbst sind in ihr viele Reste (Kerne, Schalen) von Beeren und Obst zu finden
  • Die vielen Lautäußerungen der Waschbären, vor allem der Familien mit Jungtieren, lassen ebenfalls auf das Vorkommen von Waschbären schließen.

Bejagung

  • Waschbären werden beim Ansitz erlegt oder mit der Falle gefangen
  • Gute Ansitzplätze sind an Mais- oder Haferfeldern oder in Obstplantagen
  • Auch Müllkippen werden gern aufgesucht, dort lohnt der Ansitz
  • An Schwarzwildkirrungen kommt der Waschbär gelegentlich zur Strecke
  • Auch der Ansitz an einem befahrenen Bau oder Versteck ist erfolgversprechend
  • Bei der nächtlichen Lebensweise bietet sich die Fangjagd an und kann gute Ergebnisse bringen. Günstige Fallenstandorte sind in der Nähe von Gewässern, Schilfpartien, Feldgehölzen oder in Siedlungsnähe, in Gärten mit Obstbäumen
  • Als Fallen werden in der Regel Kastenfallen verwendet. Bei Kastenfallen ist zu beachten, dass die klappen oder Schieber bei einem erfolgten Fang gut gesichert sind, da der Waschbär mit seinen Vorderpfoten sehr geschickt umgehen und evtl. öffnen kann
  • Als Köder eignen sich besonders Obst, gequollener Mais, aber auch Fisch und frisches Gescheide von Federwild oder von Kaninchen Werden Baue gefunden, die vom Waschbären befahren sind, kann auch mit Erdhunden die Baujagd ausgeübt werden
  • Die in Amerika übliche Jagd mit, Coonhounds“ (Coon Waschbär) ist bei uns nicht üblich
  • Der durch die Hunde gesuchte und gejagte Waschbär baumt auf, wird mit Hilfe von Fackeln oder Handscheinwerfern angeleuchtet und vom Baum geschossen
  • Die Trophäe vom Waschbär ist der Balg

Tritte und Spur vom Marderhund (4 Zehnen) und Waschbär (5 Zehen) sind gut voneinander zu unterscheiden


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